{"id":241,"date":"2025-09-26T12:12:32","date_gmt":"2025-09-26T12:12:32","guid":{"rendered":"https:\/\/steinzeitbirnen.moeglichraum.ch\/?p=241"},"modified":"2025-09-26T12:14:33","modified_gmt":"2025-09-26T12:14:33","slug":"glucocorticoide-der-langzeitstress","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/steinzeitbirnen.moeglichraum.ch\/index.php\/2025\/09\/26\/glucocorticoide-der-langzeitstress\/","title":{"rendered":"Glucocorticoide &#8211; Der Langzeitstress"},"content":{"rendered":"\n<p>Zu einem Stressereignis geh\u00f6rt eine akute Phase, bei dem zun\u00e4chst Adrenalin und Noradrenalin zusammen die Energie f\u00fcr die Reaktion auf ein angstausl\u00f6sendes Ereignis b\u00fcndeln. Zu diesem Zeitpunkt wird der Appetit ged\u00e4mpft, denn Essen geh\u00f6rt zu den Dingen, die man nicht braucht, wenn man um sein Leben k\u00e4mpft. Die erforderlichen N\u00e4hrstoffe werden direkt aus den k\u00f6rpereigenen Vorr\u00e4ten entnommen.<\/p>\n\n\n\n<p>Adrenalin und Noradrenalin haben eine kurze Lebensdauer, wenn weiterhin Gefahr droht, die Aufmerksamkeit weiter hoch sein muss, \u00fcbernimmt Cortisol die Steuerung der Energieversorgung. Das ist im Blutkreislauf zun\u00e4chst einmal etwas ganz Normales. Es kommt den ganzen Tag \u00fcber in einer gewissen Konzentration im Blut vor.<\/p>\n\n\n\n<p>Glucocorticoide haben eine wichtige Rolle bei der Aufgabe, den ganzen Tag gen\u00fcgend Energie f\u00fcr alle Muskeln und andere Zellen zur Verf\u00fcgung zu stellen. Sie k\u00f6nnen den Anteil an Glucose, Aminos\u00e4ren und Fett im Blutkreislauf beeinflussen. Die K\u00f6rperzellen bedienen sich an den N\u00e4hrstoffen aus dem Blut, wenn sie sie brauchen. Wenn die N\u00e4hrstoffe im Blut weniger werden, k\u00f6nnen Glucocorticoide an verschiedenen Vorratslagern im K\u00f6rper Nachschub anfordern. Ist der Anteil an Glucocorticoiden im Blut niedrig, werden wenig N\u00e4hrstoffe ins Blut gegeben. Ist er dagegen hoch, heisst das, dass mehr Energie ben\u00f6tigt wird. N\u00e4hrstoffe werden aus dem Vorrat oder direkt aus der Verdauung ins Blut freigegeben. Am Morgen, wenn wir aufstehen, steigt unser Cortisol Spiegel im Blut an, um unseren K\u00f6rper die Energie f\u00fcr den neuen Tag vorzubereiten. So haben wir den ganzen Tag \u00fcber eine \u00abgute\u00bb Menge an Cortisol im Blut, weil wir sie brauchen.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Stress kann den Anteil an Cortisol im Blut kr\u00e4ftig erh\u00f6hen. Die Amygdala signalisiert: \u00ab<em>Erh\u00f6he die Energie in allen Muskeln und schalte alle \u00fcberfl\u00fcssige Energieverbraucher ab: Wir m\u00fcssen allzeit bereit sein, zu k\u00e4mpfen oder zu fliehen<\/em>\u00bb. <\/p>\n\n\n\n<p>Aus der Perspektive der Evolution ist dieser Zusammenhang der beiden Hormone sinnvoll: Wenn Sie gerade vor einem L\u00f6wen gefl\u00fcchtet sind und sich nun gerade ausserhalb der akuten Gefahr befinden, ist immer noch erh\u00f6hte Wachsamkeit n\u00f6tig. Der L\u00f6we ist noch in der N\u00e4he! Also muss eine hohe Energiemenge verf\u00fcgbar sein, f\u00fcr eine m\u00f6gliche Fortsetzung der Flucht. In einer solchen Pause auf der Flucht ist es f\u00fcr das \u00dcberleben sinnvoll, noch schnell Nahrung zu sich zu nehmen, den Muskeln eine kurze Verschnaufpause zu g\u00f6nnen und dennoch \u00e4usserst wachsam zu sein. W\u00e4hrend sich die Situation mit dem L\u00f6wen hoffentlich bald entsch\u00e4rft, ist das im Zusammenhang mit heutigem Stress nicht der Fall: Manche Menschen leben emotional in einer vergleichbaren Situation, nur dass der L\u00f6we niemals weggeht. Eine langanhaltende Stresssituation entsteht.<\/p>\n\n\n\n<p>Es ist hilfreich, wenn man im Umgang mit anderen Menschen die Symptome eines erh\u00f6hten Cortisolspiegels erkennen kann. Es kann uns helfen, Verhalten von Menschen besser zu verstehen, wenn wir solche Hinweise zu lesen lernen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Wie kann man die Wirkung des Cortisols erkennen?<\/h2>\n\n\n\n<details class=\"wp-block-details has-background is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow\" style=\"background-color:#e4e4e4\"><summary>Essen und Stress<br><\/summary>\n<p>Um schnell Energie zu mobilisieren, k\u00f6nnen Glucocorticoide Glucose aus den Vorr\u00e4ten der K\u00f6rperzellen l\u00f6sen. Sie k\u00f6nnen das Hormon Insulin in seiner Arbeit hemmen, das daf\u00fcr zust\u00e4ndig ist, Vorr\u00e4te an N\u00e4hrstoffen in die K\u00f6rperzellen einzulagern. Der Anteil an N\u00e4hrstoffen im Blut ist dadurch sehr hoch und das Energieniveau im K\u00f6rper, speziell in der Muskulatur, ist ebenfalls hoch. Im Gegensatz zu Adrenalin d\u00e4mpfen Glucocorticoide den Appetit nicht. Im Gegenteil, sie signalisieren dem Gehirn: \u00ab<em>Suche nach kalorienreicher Nahrung!\u00bb<\/em> Hunger entsteht, die Aufmerksamkeit wird darauf ausgerichtet, Nahrung zu finden. Vor allem Schokolade und fettreiche Snacks stehen auf der Wunschliste der Glucocorticoide ganz oben. Mit den zus\u00e4tzlichen N\u00e4hrstoffen im Blut ist nun wirklich sichergestellt, dass weiterhin genug Energie f\u00fcr eine Flucht oder einen bevorstehenden Kampf bereit ist. Wenn gen\u00fcgend Energie im Kreislauf ist, kann es nicht schaden, wieder etwas davon einzulagern, also etwas Fettgewebe anzulegen, w\u00e4hrend der Energiegehalt im Blut aber weiterhin hoch gehalten wird.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-media-text is-stacked-on-mobile\"><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"894\" height=\"513\" src=\"https:\/\/steinzeitbirnen.moeglichraum.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/stress.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-243 size-full\" srcset=\"https:\/\/steinzeitbirnen.moeglichraum.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/stress.jpg 894w, https:\/\/steinzeitbirnen.moeglichraum.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/stress-300x172.jpg 300w, https:\/\/steinzeitbirnen.moeglichraum.ch\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/stress-768x441.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><\/figure><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<p>Stress mobilisiert gespeicherte Energie<\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<p><br><br>Es gibt in der Folge davon folgenden Zusammenhang (nach Sapolsky, 2004, S.89): Erlebt eine Person Stress in der Form, dass h\u00e4ufig und wiederkehrend immer aufs Neue Adrenalin ausgestossen wird, wird diese Person tendenziell an Gewicht verlieren, weil Adrenalin den Appetit d\u00e4mpft. Die Person wird aufgrund der Stressreaktion nicht gen\u00fcgend essen.<br>Erlebt eine Person Stress, der einen Adrenalinausstoss zur Folge hat, das Stressereignis danach aber \u00fcber l\u00e4ngere Zeit andauert, wird die Person dazu neigen, hochkalorische Nahrung zu essen. Sie wird tendenziell an Gewicht zulegen. Langanhaltender Stress macht Appetit auf Schokolade und Chips.<br>So einfach ist das im realen Leben oft nicht. Es gibt noch einige andere Faktoren, die auf den Appetit Einfluss nehmen. Es ist nur ein Hinweis auf Stress, mehr nicht.<\/p>\n<\/details>\n\n\n\n<details class=\"wp-block-details has-background is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow\" style=\"background-color:#e4e4e4\"><summary>Immunsystem und Stress<br><\/summary>\n<p>Cortisol ist verantwortlich f\u00fcr ein Ph\u00e4nomen, dass viele Lehrerinnen und Lehrer sicher kennen: In der Schulzeit, vor allem unter Stress, funktionieren sie sehr gut und w\u00fcnschen sich irgendwann sehnlichst die Ferien herbei. Sie f\u00fchlen sich ersch\u00f6pft. Schon am ersten Ferientag allerdings werden sie krank. Das ist ein Ph\u00e4nomen, f\u00fcr das es erst seit einigen Jahren eine schl\u00fcssige Erkl\u00e4rung gibt: Im akuten Stress wird das Immunsystem zun\u00e4chst hochgefahren. Die Abwehrf\u00e4higkeit geht hoch. Doch was hoch geht, muss auch wieder herunter. Die Abwehrf\u00e4higkeit geht nach langen Stressphasen nicht einfach zur\u00fcck auf den Normalzustand, sondern sie sinkt tiefer.<br>Der Grund f\u00fcr dieses Ph\u00e4nomen liegt in einer weiteren Eigenschaft der Glucocorticoide: Sie k\u00f6nnen weisse Blutk\u00f6rperchen vernichten. Weisse Blutk\u00f6rperchen sp\u00fcren Fremdk\u00f6rper, wie z.B. Bakterien, auf und versuchen, sie unsch\u00e4dlich zu machen. Die Wirkung der Glucocorticoide konzentiert sich zun\u00e4chst auf Blutk\u00f6rperchen, die schon angeschlagen und nicht mehr voll funktionsf\u00e4hig sind. Nach einem Stressereignis wird so die Abwehrkraft wieder auf Vordermann gebracht, indem man die Bildung frischer, gesunder weisser Blutk\u00f6rperchen f\u00f6rdert. So kann die Reaktion auf Stress die Abwehrkr\u00e4fte langfristig verbessern. Grunds\u00e4tzlich ist das ein guter Plan. Eine erfolgreiche Stressreaktion st\u00e4rkt das Immunsystem.<br>H\u00e4lt der Stresslevel aber l\u00e4ngerfristig an, sind irgendwann keine besch\u00e4digten weissen Blutk\u00f6rperchen mehr da. Dann wird der Mechanismus, der eigentlich die Funktion hatte, das Blutsystem gesund zu erhalten, sehr sch\u00e4dlich. Jetzt vernichten die Glucocorticoide gesunde weisse Blutk\u00f6rperchen. Es werden mehr weisse Blutk\u00f6rperchen vernichtet, als der gestresste K\u00f6rper neu produzieren kann. Die Abwehrf\u00e4higkeit des gesamten Organismus sinkt.<\/p>\n<\/details>\n\n\n\n<details class=\"wp-block-details has-background is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow\" style=\"background-color:#e4e4e4\"><summary>Verdauung und Stress<br><\/summary>\n<p><strong>Magengeschw\u00fcre<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ein bekanntes Stressph\u00e4nomen entsteht aus der Eigenschaft aller Stresshormone, die S\u00e4urebildung des Magens zu reduzieren. Verdauung geh\u00f6rt in Stresssituationen nicht zu den wichtigsten Aufgaben, daher wird sie zur\u00fcckgefahren. Es ist eine Massnahme, um Energie zu sparen. <\/p>\n\n\n\n<p>Im Magen herrscht damit ein weniger \u00e4tzendes Gemisch an Verdauungss\u00e4ften. Das sind eigentlich gute Nachrichten f\u00fcr die Magenschleimh\u00e4ute: Sie m\u00fcssen sonst sehr viel Energie aufwenden, um eine dicke Schutzschicht aus diversen chemischen Verbindungen zu bilden, die die Aufgabe haben, die Magenwand vor der S\u00e4ure zu sch\u00fctzen. Sinkt die S\u00e4urekonzentration dauerhaft, kann auch die Magenwand den Schutzschild weniger stark auslegen. Das bedeutet eine grosse Einsparung beim Aufwand: Die Schutzschicht im Magen ist sehr teuer und energieaufw\u00e4ndig zu bauen. Eine weniger dicke Schutzschicht zu bauen, spart eine Menge Energie.<br>Glucocorticoide, aufgrund von dauerhaftem Stress ausgestossen, haben genau diesem Effekt. Sie k\u00f6nnen die Bildung von besonders \u00e4tzendem Magensaft hemmen und stattdessen einen weniger \u00e4tzenden Saft in Auftrag geben. Insgesamt spart das viel Energie ein. <\/p>\n\n\n\n<p>Das Problem dabei tritt erst ein, wenn der Stresslevel sich wieder normalisiert. Ohne die Wirkung von Stresshormonen steigt der S\u00e4uregehalt des Magensaftes wieder an, w\u00e4hrend die Schutzschicht nun nicht mehr kr\u00e4ftig genug daf\u00fcr ist. Durch die Sparmassnahmen reicht der Schutzmantel f\u00fcr die Magenwand nicht aus. Die S\u00e4ure kann die Magenwand besch\u00e4digen. Das ist der erste Schritt zur Entwicklung eines Magengeschw\u00fcrs. Nicht der Stress verursacht Magengeschw\u00fcre, sondern der Normalzustand. Damit das aber passieren kann, muss die Magenwand durch die Wirkung des Stresses entsprechend geschw\u00e4cht worden sein.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Durchfall<\/strong><br>Viele Menschen werden auch folgendes Ph\u00e4nomen kennen: Stress verursacht Durchfall. Der Zusammenhang, der dahintersteckt, ist einfach: Stresshormone reduzieren die Bildung von allen Verdauungss\u00e4ften. Das ist im Darm, wie im Magen eine direkte und effektive Massnahme, um kurzfristig Energie zu sparen. Stress hat keine langfristigen Pl\u00e4ne. Stress reagiert auf Bedrohungen und damit macht es Sinn, die Energie zur Verdauung vorerst einzusparen. Gleichzeitig werden jedoch die Muskeln mit Energie geflutet. Alle Muskeln. Auch die des Darms.<br>Stress unterscheidet nicht zwischen Muskeln, die zur Flucht n\u00f6tig sind und Muskeln, die gerade nicht n\u00f6tig sind. Da w\u00e4re noch Potential f\u00fcr Einsparungen. Die Darmmuskulatur beginnt, aufgrund der vorhandenen Energie auf Hochtouren zu arbeiten. Die Verdauungss\u00e4fte haben nicht die Kapazit\u00e4t, so schnell zu arbeiten, sie sind in ihrer Wirksamkeit zur\u00fcckgefahren. Der Brei im Darm wird mit hohem Druck weiterbef\u00f6rdert, ohne dass es zu einer nennenswerten Verdauungst\u00e4tigkeit kommt. Aufgrund des Drucks im Darm bleibt nur ein Weg, den Druck zu reduzieren.<\/p>\n<\/details>\n\n\n\n<details class=\"wp-block-details has-background is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow\" style=\"background-color:#e4e4e4\"><summary>Schlaf und Stress<\/summary>\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Viele Menschen leiden unter Schlafst\u00f6rungen, wenn sie sich gestresst f\u00fchlen. Hier liegt eines der gr\u00f6ssten Probleme des Ph\u00e4nomens Stress: Die Schlafst\u00f6rung verst\u00e4rkt das Stressempfinden massiv. Normalerweise sinkt der Anteil an Cortisol in unserem Blut stark ab, wenn wir schlafen. Die beruhigende Seite des vegetativen Nervensystems, der Parasympathikus, \u00fcbernimmt dann die Kontrolle. Der K\u00f6rper geht in einen Regenerationsmodus, es findet nur wenig Stoffwechsel statt. Die h\u00f6chste Regenerierleistung von K\u00f6rperzellen wird in den Phasen des langwelligen Schlafes erzielt. Das gilt f\u00fcr alle Zellen des Gehirns bis hinunter zu den Zellen des grossen Zehs.<\/p>\n\n\n\n<p>Doch wenn der Anteil an Glucocorticoiden im Blut zu hoch ist, befindet sich unser K\u00f6rper in einem Zustand der erh\u00f6hten motorischen Anspannung. Unsere Motorik bereitet sich immer noch darauf vor, vor einem L\u00f6wen davon zu laufen. Der uralte Mechanismus unserer Urahnen ist nun einfach nicht mehr hilfreich und doch l\u00e4sst er sich nicht abschalten. Das ist kein guter Zustand um ruhig einschlafen zu k\u00f6nnen. Das Signal des Parasympathikus, das die Aktivit\u00e4t des K\u00f6rpers herunterregeln m\u00f6chte, kommt so nicht durch.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir liegen also wach. Die Regenerationsphasen fallen zumindest deutlich k\u00fcrzer aus, vielleicht fallen sie sogar aus. Das sind schon schlechte Voraussetzungen f\u00fcr den n\u00e4chsten Tag. <\/p>\n\n\n\n<p>Beim Aufwachen kommt dann das n\u00e4chste Problem: Die Biochemie des K\u00f6rpers sieht vor, dass zum Aufwachen Glucocorticoide ins Blut gepumpt werden. Die sollen die Energie bereitstellen f\u00fcr den kommenden Tag. Wenn schon Glucocorticoide aus der schlafarmen Nacht im Blut sind, starten wir den Tag direkt mit einem erh\u00f6hten Stresslevel. Hier ist der Grundstein gelegt f\u00fcr eine Schlaufe aus Schlaflosigkeit und als stressig empfundenen Tagen, die garantiert zu nichts Gutem f\u00fchren wird. Guter Schlaf ist sehr wichtig und leider sehr schwer zu bekommen.<\/p>\n<\/details>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Man kann die Situation beeinflussen, wenn man die Mechanismen kennt, nach denen Stress funktioniert. Man kann Situationen so gestalten, dass sie das Stressempfinden reduzieren werden. Es geht darum, aus der Tretm\u00fchle einer dauerhaften Stressbelastung herauszufinden.<\/p>\n\n\n\n<p>Dazu schon bald mehr in einem weiteren Beitrag in diesem Blog.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zu einem Stressereignis geh\u00f6rt eine akute Phase, bei dem zun\u00e4chst Adrenalin und Noradrenalin zusammen die Energie f\u00fcr die Reaktion auf ein angstausl\u00f6sendes Ereignis b\u00fcndeln. Zu diesem Zeitpunkt wird der Appetit ged\u00e4mpft, denn Essen geh\u00f6rt zu den Dingen, die man nicht braucht, wenn man um sein Leben k\u00e4mpft. 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